Die neue Garmin Swim 2 im Praxistest

Mit der Swim 2 hat Garmin endlich einen Nachfolger zur doch schon ziemlich veralteten Garmin Swim herausgebracht. Ich hatte bisher das alte Modell im Einsatz und bin nun seit geraumer Zeit mit der neuen Schwimmuhr unterwegs. Gerne teile ich hier meinen Eindruck resp. meine Erfahrungen.

Herzfrequenzmessung am Handgelenk

Eine der wichtigsten Neuerungen der Garmin Swim 2 ist die Herzfrequenzmessung am Handgelenk, die auch im Wasser bestens funktioniert. Ich trainiere beim Schwimmen zwar relativ selten nach der Herzfrequenz, jedoch lade ich die Einheiten auf Strava hoch, wo die Daten nun auch in der „Relativen Belastung“ und in der „Fitness und Freshness“ Kurve mitberücksichtigt werden. So habe ich das komplette Bild und kann mein Training noch besser steuern. Es ist interessant zu sehen wie hoch meine Pulswerte beim Schwimmen doch gehen und hatte erst Zweifel an der Genauigkeit. Wenn ich die Uhr aber beim Radfahren oder Laufen mit den Werten des Brustgurtes vergleiche, sind die Abweichungen minimal. Wichtig ist einfach, dass die Uhr beim Schwimmen eng am Handgelenk sitzt.

GPS Modus für Freiwasserschwimmen

Weiter besitzt die Garmin Swim 2 nun auch eine GPS Funktion für das Freiwasserschwimmen. Sehr praktisch, wenn man keine Triathlonuhr hat die das nicht schon übernimmt. Austesten konnte ich diese Funktion aufgrund der kalten Jahreszeit jedoch noch nicht.

Keine Aufzeichnungslücken dank Übungsaufzeichnung

Sehr praktisch finde ich den Modus „Übungsaufzeichnung“. In diesem Modus kann man Übungen aufzeichnen, die die Uhr nicht automatisch erkennen kann, wie z.B. Beinschlag. Man startet die Runde ganz normal und kann dann am Ende angeben wie weit man geschwommen ist. So gibt es gerade für Datenfreaks wie mich, keine Lücken in der Aufzeichnung und auch keine Ausrede mehr für Beinschlag oder andere technische Übungen.

Gleichmässiger schwimmen mit der Alarmfunktion

Neu gibt es auch die Möglichkeit beim Schwimmen verschiedene Alarme mitgeteilt zu bekommen. Man wählt zwischen der Distanz, Zeit oder Pace und bekommt jeweils entsprechend ein Signal und muss nicht auf die Uhr schauen. Das Signal besteht aus einem Ton und einer Vibration, die sehr gut wahrzunehmen ist. So kann man z.B. gut verhindern, dass man plötzlich langsamer wird.

Multisport und Fitnesstracker inklusive

Die Uhr kann neben dem Schwimmen auch Lauf- und Radeinheiten aufzeichnen und ist zugleich ein Fitnesstracker mit allen möglichen Funktionen wie Schrittzähler, Schlafaufzeichnung und Stressmessung. Die Batterielaufzeit kann natürlich mit der alten Garmin Swim nicht mehr mithalten. Dafür wird einem ja auch einiges mehr geboten. Bei mir hält sie jeweils rund 5 Tage bei Dauerbetrieb als Fitnesstracker und zwei bis drei Schwimmeinheiten.

Mein Fazit

Ich bin sehr zufrieden mit der Garmin Swim 2 und kann sie auf jeden Fall weiterempfehlen. Herzfrequenzmessung am Handgelenk, GPS für Freiwasserschwimmen und Übungsaufzeichnungen sind Funktionen die mir bisher echt gefehlt haben. So macht Schwimmen Spass.

Weitere Angaben vom Hersteller –> Link

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